Stellen Sie sich vor, Sie brechen sich ein Bein und jede Notfallaufnahme in Ihrer Nähe schickt Sie nach Hause mit der Bitte, frühestens in 6 Monaten wiederzukommen.

Mit diesem Satz begann die Geschichte hinter Psychologio, an deren Anfang ein Freund uns seine verzweifelte Suche nach einem Platz für eine psychotherapeutische Behandlung schilderte.

Was folgte, war die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der psychotherapeutischen Unterversorgung in Deutschland. Dabei stießen wir auf die Möglichkeit, sich die Kosten gut verfügbarer Behandlungen in Privatpraxen komplett erstatten zu lassen. Wenngleich die Kostenerstattung aus unserer Sicht nur die Symptome und nicht die Ursachen des Problems löst, schien zunächst ein Weg gefunden, um im konkreten Fall helfen zu können.

Gerade bin ich froh, wenn ich meinen Tag überhaupt einigermaßen auf die Reihe bekomme, wie soll ich da noch Protokolle führen und all das erledigen?

Menschen, die eine psychische Behandlung und Unterstützung brauchen, die sich mit dem Thema nicht auskennen und kraftlos sind, haben andere Sorgen, als sich um die korrekte Einhaltung der Vorgaben und Formalitäten einer Kostenerstattung zu kümmern. Viele scheitern letztlich daran und nehmen lange Wartezeiten in Kauf, während Ihre Beschwerden chronisch werden.

Eine klassische lose-lose Situation für alle: Zuallererst für den Patienten, den es am Schlimmsten trifft, aber auch dessen soziales Umfeld (privat & beruflich) und letztlich sogar für die Krankenkassen, die später oft viel höhere Behandlungskosten tragen müssen, wenn sich die psychischen Beschwerden chronifiziert haben.

Dabei gibt es in Deutschland genug Therapeuten, doch eben nur wenige davon haben eine Kassenzulassung. In dieser Situation wollen wir jedem helfen, der Hilfe braucht, die passende Versorgung rechtzeitig zu erhalten.

Prof. Dr. Anabel Ternès – Geschäftsführerin

Julian Maar – Geschäftsführer

Daniel Meyke – Operatives Geschäft

Katharina Gerlach – M.Sc. Psychologin